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Den Softwarewechsel intelligent planen. Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

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Albtraum Softwarewechsel? Das muss nicht sein. Richard Theiß, Geschäftsführer von dvo Software und Peter Wenauer, neuer Business Development-Executive bei dvo Software, sprechen über die Herausforderungen eines Softwarewechsels für Steuerkanzleien, das Angebot für DATEV-Kund:innen sowie die Zeit nach DATEV am österreichischen Markt.

Mit dem angekündigten Rückzug von DATEV aus dem Markt per 31.12.2029 stehen viele Steuerkanzleien vor einer zentralen Frage: Wie gelingt der Umstieg auf eine neue Softwarelösung ohne Risiken, Unterbrechungen und mit überschaubarem Aufwand?

Wir haben mit Richard Theiß, Geschäftsführer von dvo Software, und Peter Wenauer gesprochen. Peter Wenauer war jahrelang Geschäftsführer von DATEV Österreich und verantwortet nun bei dvo den Bereich Business Development.

Mag. Richard Theiß
dvo Geschäftsführer

Peter Wenauer, MBA, LL.M.
dvo Business Development Executive

Peter, du kennst DATEV und den Markt seit vielen Jahren. Wie bewertest du die aktuelle Situation?

Peter Wenauer:

Der angekündigte Rückzug von DATEV verändert den Markt massiv. Viele Steuerkanzleien stehen plötzlich vor der Aufgabe, innerhalb eines klar definierten Zeitfensters ihre gesamte kaufmännische Software neu aufzustellen. Das betrifft nicht nur die Buchhaltung, sondern oft auch Kanzleiverwaltungsprozesse, Auswertungen und Schnittstellen.

Das ist keine kleine Systemumstellung – das ist ein strategischer Wechsel. Genau deshalb braucht es jetzt einen Partner, der sowohl die technischen Anforderungen als auch die Denkweise der bisherigen DATEV-Kund:innen versteht.

Was bedeutet der DATEV-Rückzug konkret für dvo?

Richard Theiß:

Natürlich haben wir die aktuelle Situation beobachtet und auch sofort reagiert. Wir wollen den DATEV-Kund:innen vermitteln, dass dvo eine sehr gute Alternative ist. Naturgemäß erleben wir jetzt eine hohe Nachfrage von Steuerberater:innen, die sich frühzeitig orientieren möchten. Viele Verantwortliche wissen: Ein Softwarewechsel dieser Größenordnung braucht Planung, Vorbereitung und einen klaren Fahrplan.

Wir haben bereits begonnen, unsere Teams und Prozesse gezielt auf diese Umstellungen auszurichten. Wir investieren aktuell stark in Beratung, Projektmanagement, Support und technische Migration.

Unser Ziel ist klar: DATEV-Kund:innen sollen den Wechsel möglichst nahtlos erleben – ohne Betriebsunterbrechungen und mit maximaler Sicherheit.

Viele Steuerkanzleien haben Sorge vor Datenverlust oder langen Umstellungsphasen. Sind diese Sorgen berechtigt?

Richard Theiß:

Diese Sorgen sind absolut nachvollziehbar. Steuerberatungs-Software zählt zu den kritischsten Anwendungen. Genau deshalb setzen wir auf eine strukturierte Migrationsstrategie. Wir analysieren gemeinsam mit dem Kunden die bestehende Systemlandschaft, definieren klare Migrationsschritte und begleiten den gesamten Prozess eng. Das betrifft Datenübernahme, Schnittstellen, Schulungen und natürlich auch den Parallelbetrieb während der Übergangsphase.

Wichtig ist: Niemand muss diesen Wechsel allein bewältigen. Was bestehende Kund:innen an dvo schätzen, ist unter anderem die persönliche und individuelle Betreuung.

Peter, du bist mit den Anforderungen der DATEV-Kund:innen bestens vertraut. Was ist ihnen besonders wichtig?

Peter Wenauer:

Viele wünschen sich Stabilität, Verlässlichkeit und einen Ansprechpartner, der ihre bisherigen Prozesse versteht. Genau das ist entscheidend.

DATEV-Kund:innen arbeiten oft seit vielen Jahren mit etablierten Abläufen. Nun müssen sich diese Abläufe ändern. Das ist eine Tatsache. Deshalb ist in der Umstiegsphase Kommunikation, Schulung und das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse wichtig.

Speziell die hohe Konfigurierbarkeit der dvo Finanzbuchhaltung ermöglicht Kanzleien etablierte Prozesse weiterzuführen. Die BelegBox für Mandant:innen ist sehr bedienerfreundlich und bietet mehr Funktionalität als Unternehmen Online von DATEV. Insgesamt ist die dvo-Produktsuite eine sehr gute Kombination aus hoher Konfigurierbarkeit und einfacher Bedienung.

Ich sehe bei dvo eine große Stärke darin, zu verstehen, wie bestehende Prozesse aussehen und sinnvolle Alternativen aufzuzeigen. Außerdem bringt dvo laufend Innovationen, integriert KI und andere neue Technologien in die Software, so dass DATEV-Kund:innen im besten Fall von einigen Automatisierungen sogar überrascht werden.

Gibt es eine Lösung für die Klient:innen der DATEV-Steuerkanzleien, die mit Unternehmen Online arbeiten?

Richard Theiß:

Die dvo Software hat mit der BelegBox eine mehr als passende Alternative zu Unternehmen Online. Bestehende dvo-Steuerberater:innen und ihre Klient:innen sind mittlerweile begeisterte Anwender:innen.

Vor einem Jahr haben wir die BelegBox auf die neuesten Technologien umgestellt, komplexe KI-Modelle eingebaut. Eine OCR-Erkennung, liest in weniger als einer Sekunde aus einer Eingangsrechnung alle wichtigen Informationen aus. Die Belege können dann noch kontrolliert werden, auch hier hilft die KI mit entsprechenden Symbolen.

Von der BelegBox ausgehend, gibt es dann automatisch in der dvo Finanzbuchhaltung einen intelligenten Buchungsvorschlag und schon ist die Sache erledigt. Revisionssicher abgelegt, mit Volltextsuche jederzeit auffindbar wird die BelegBox für die Unternehmer:innen und für die Steuerberater:innen zu einem sehr praktischen Alltagstool, das übrigens jetzt brandneu in naher Zukunft auch in den App-Stores zu finden sein wird.

Wann sollen die Steuerkanzleien mit dem Softwarewechsel starten?

Peter Wenauer:

Mein Rat ist, nicht zu lange zu warten. Man muss nicht sofort mit dem Umstieg starten, aber die Planung rechtzeitig zu starten, ist empfehlenswert. Je früher man beginnt, desto entspannter und strategischer kann die Umstellung erfolgen.

Wer erst 2028 startet, wird deutlich mehr Zeitdruck haben – sowohl intern als auch bei verfügbaren Projektressourcen am Markt.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Optionen zu prüfen und einen konkreten Fahrplan zu entwickeln.

Wie sieht der Fahrplan für die Softwareumstellung konkret aus?

Richard Theiß:

Wir unterteilen in zwei Abschnitte, die parallel laufen. Da ist einerseits die technische Übernahme – also die Frage, welche Daten wie übernommen werden. Andererseits gibt es die inhaltliche Migration – dabei betrachten wir die bisherigen Prozesse und erarbeiten gemeinsam Lösungen in der dvo Welt. Wichtig ist uns hier, die Kund:innen und das gesamte Kanzleiteam in allen Phasen immer mitzunehmen, viel zu kommunizieren, sodass sowohl Umstieg als auch der Start im neuen Programm gelingen.

Wie entwickelt sich der österreichische Markt rund um die Software für Steuerberater:innen weiter?

Peter Wenauer:

Dieser Schritt wirbelt natürlich den Markt einmal durch. Ich denke, dass der österreichische Markt davon profitiert, dass lokale Hersteller die Anforderungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen kennen und diese perfekt in ihre Lösungen integrieren, anstatt sie nachträglich und aufwendiger in die Programme einzubauen.

Richard Theiß:

Steuerberater:innen stehen enormen Herausforderungen gegenüber.  Mit der Gesetzesflut, die jedes Jahr über sie hereinbricht, mit dem Fachkräftemangel, der Digitalisierung, den zahlreichen Schnittstellen und den hohen Ansprüchen der Klient:innen. Da braucht es von Softwareseite Anbieter:innen, die durch intelligente Softwarelösungen den Steuerberater:innen den Rücken freihalten. Aus meiner Sicht gibt es genug zu tun für alle Anbieter:innen.

Abschließend gefragt: Warum ist dvo die richtige Alternative für DATEV-Kund:innen?

Peter Wenauer:

Weil dvo Technologie, Erfahrung und Umsetzungskompetenz verbindet. Ich kenne die Anforderungen von DATEV-Kund:innen sehr genau – und ich habe mit dem Team von dvo mögliche Szenarien entwickelt und geprüft. Dabei habe ich festgestellt, dass dvo diesen Ansprüchen mehr als gerecht wird.

Richard Theiß:

Weil wir bereit sind. Wir haben die Teams, die Infrastruktur und die Erfahrung, um Steuerberater:innen sicher durch diesen Übergang zu begleiten.

Der Wechsel von DATEV ist eine Herausforderung für die Steuerkanzleien, aber auch eine Chance, Prozesse neu und zukunftssicher aufzustellen.

Die Steuerkanzleien sollen mit dvo nicht nur eine neue Software bekommen, sondern auch eine langfristige Perspektive. Mit laufender Weiterentwicklung und Innovation sind wir Partner für die Kanzleien, damit diese langfristig erfolgreich am Markt sind.

Nach dem Interview folgt der Blick in die Praxis:

Im kostenlosen Webinar zeigen dvo-Expert:innen und Anwender:innen, wie der Softwarewechsel zu dvo gelingt und wie KI sowie Automatisierung den Arbeitsalltag in Steuerkanzleien erleichtern. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird die Software live vorgestellt.

dvo Software kennenlernen mit Praxisbeispielen von dvo-Anwender:innen“

Donnerstag, 23. Juli 2026

13:00 – 15:00 Uhr

Donnerstag, 17. September 2026

13:00 – 15:00 Uhr

Fotos © Daniel Hinterramskogler